Behandlungsspektrum

Computergestützte Zahnrestauration

Für die computergestützte Zahnrestauration steht uns mit dem Cerec III ein Gerät zur Verfügung mit dem das gesamte Spektrum der restaurativen Zahnheilkunde vom einfachen Inlay über Front- und Seitenzahnkronen sowie Veneers und Brücken abgedeckt werden kann. Die dreidimensionale Datenerfassung der Präparation wird mit einer speziellen Kamera im Mund vorgenommen. Am Bildschirm konsruiert der Zahnarzt das gewünschte Ergebnis und ein Präzisionsfräser schleift aus einem Hochleistungskeramikblock die Arbeit heraus. Die Keramik aufbauten werden in einem besonderen Einsetzverfahren mit dem Zahn verbunden.

Zahnfarbene und bioverträgliche Keramikversorgungen lassen sich mittels modernster CAD/CAM Technologie heute in einer Sitzung direkt am Patienten herstellen. Im Vergleich zu früheren Versorgungen aus Gold, ist diese Behandlungsweise auf minimalsten Abtrag an Zahnsubstanz ausgerichtet. Das vermeidet zusätzliche Risiken. Der dazu notwendige optische Abdruck wird mit einer Kamera erstellt. Die Konstruktion erfolgt am Bildschirm und die Ausarbeitung übernimmt eine Präzisionsfräsmaschine. Die Erstellung des Inlays, der Krone, Teilkrone oder des Veneers dauert nur Minuten. Danach wird der Rohling eingepasst, mit einer speziellen Klebetechnik dauerhaft eingesetzt, im Mund ausgearbeitet und poliert. Die so versorgten Zähne genügen höchsten ästhetische Ansprüchen und zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus.


Ganz nebenbei entfällt die sonst nötige Zwischenversorgung mit einem Provisorium.

Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie (kurz: KFO) ist ein Spezialgebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und beschäftigt sich mit der Erkennung, Behandlung und Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Eine kieferorthopädische Behandlung („Zahnregulierung“, „Zahnspange“) führt nach eingehender und subtiler Auswertung der Diagnoseunterlagen (Kiefermodelle, Röntgenaufnahmen, Mund- und Gesichtsphotos), der Behandlungsplanung und der Auswahl des, für den jeweiligen Patienten individuell geeigneten Behandlungsverfahrens durch den Kieferorthopäden zu einem optimal funktionierenden Gebiß und zu einer anspruchsvollen Gesichtsästhetik.

Endodontie

Kein Zahn ist so verträglich wie der eigene!
      
Es handelt sich hierbei um die Behandlung des erkrankten Zahnmarks ( auch Pulpa oder Nerv genannt) ,durch welche auch stärker zerstörte Zähne erhalten und somit aufwendigerer Zahnersatz wie Implantate oder Brücken vermieden werden können. Das im inneren des Zahnes und dessen Wurzeln gelegene Zahnmark versorgt das lebende Zahngewebe über kleine Blutgefäße und Nervenfasern. Erreicht eine Karies die unmittelbare Nähe des Zahnmarks, kann es zu einer Infektion und Entzündung des Zahnmarks führen, die zunächst starke Schmerzen verursachen kann. Da die Abwehr- und Regenerationsfähigkeiten der Pulpa sehr begrenzt sind stirbt das Gewebe meist ab. Später können die eingedrungenen Keime eine Entzündung unter der Wurzelspitze unterhalten, die in das angrenzende Gewebe ausstrahlen kann, der Zahn wird "klopfempfindlich".

Ziel der Behandlung ist es, das Zahnmark sowie möglichst alle Keime aus dem Inneren des Zahnes und der Wurzeln bis zu deren Spitze zu entfernen. Dies geschieht mittels kleiner Feilen, speziellen Bohrern und verschiedener Spülflüssigkeiten. Um hierbei die Länge der zu behandelnden Wurzeln genau bestimmen zu können sind während und nach der Behandlung Röntgenaufnahmen notwendig. Durch elektronische Längenmessung kann man jedoch auf einen Teil der Aufnahmen verzichtet werden. Zusätzlich lässt sich durch den Einsatz eines Speziellen Lasers eine weitere Keimreduktion erreichen. Ist der Zahn keim- und beschwerdefrei (dies kann erst nach mehreren Sitzungen der Fall sein) wird der entstandene Hohlraum in den Wurzeln mit körperverträglichem Material gefüllt. Anschließend ist es möglich, den Zahn mit vollkeramischen Restaurationen oder Kronen und Brücken definitiv zu versorgen.


Um unnötige Risiken zu vermeiden sollte diese definitive Versorgung aber erst einige Wochen nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung erfolgen.

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