Behandlung unter Narkose

Bei Patienten, die viele Jahre nicht bei einem Zahnarzt waren, kann oft nur noch eine Totalsanierung helfen. Bei normaler zahnärztlicher Behandlung würde die Prozedur einige Monate in Anspruch nehmen. Eine Vollnarkose dauert bei der selben Anzahl zu behandelnder Zähne mehrere Stunden. Bei jeder Behandlung ist ein Anästhesist zugegen, der die Narkose einleitet. Vielen macht die Behandlung unter Vollnarkose weitaus weniger Angst, als die Vorstellung einer gewöhnlichen zahnärztlichen Behandlung. Aber unter Vollnarkose kann nicht alles gemacht werden.

Im Bereich der Anästhesie hat sich vieles getan, so daß nach Expertenmeinung eine Vollnarkose die gleiche Sicherheit wie eine lokale Betäubung bietet. Vollnarkosen sollten jedoch nur Patienten durchführen lassen, die sich ansonsten überhaupt nicht trauen.

Für die Kostenübernahme bei der Krankenkasse gibt es keine allgemeingültige Regel. Zunächst gilt: Vollnarkose ist keine vertragszahnärztliche Leistung, sie wird nur in Ausnahmefällen bezuschußt. Ausnahmefälle liegen bei einer medizinischen Indikation vor, beispielsweise bei Kindern oder im Fall einer Behinderung. Ist Angst der Grund, hängt die Bezuschussung von der Überzeugungskraft des Patienten ab.

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